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Weiterbewilligungantrag
  • Antrag auf Weiterbewilligung der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)

Regelmäßig zum Ende der Jahreshälfte und dann nochmal zum Ende des Jahres, müssten die meisten Leistungsberechtigten von Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) ALGII-Bezieher, einen Antrag auf Weiterbewilligung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) stellen, dieser ist besser bekannt als "Fortzahlungsantrag" oder "Weiterbewilligungsantrag".

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, was zu beachten ist:

Wichtig:

  • Dieser Antrag wird von den Jobcentern, oftmals nicht mehr 4 Wochen vor Ende des Bewilligungszeitraums zugesandt, hierzu sind die Jobcenter auch nicht verpflichtet
    • Tipp: Merken Sie sich den Bewilligungszeitraum auf Ihrem Bewilligungsbescheid und machen Sie sich ca. 4 Wochen vor Ende des Bewilligungszeitraums einen Vermerk in Ihrem Kalender "Weiterbewilligungsantrag stellen"
  • Den Antragsvordruck können Sie sich im Ihrem Jobcenter vor Ort abholen oder aber auch in  unserem Download-Angebot herunterladen,
    • Beachten: Insbesondere bei optierenden Jobcentern, werden oft einige Forumulare und Vordrucke genutzt; die optierenden Jobcenter müssen aber auch die Antragsformulare oder Vordrucke annehmen, die Sie vorlegen und diese müssen auch bearbeitet werden.
  • Die Anträge (inklusive aller notwendigen Anlagen) müssen am besten bis zum 15. des Monats beim Jobcenter abgegeben werden, in dem der aktuelle Bewilligungszeitraum abläuft.
    • Die Jobcenter haben einen sogenannten "Rechnungslauf", d.h. bis zum diesem Tag muss die Bearbeitung des Weiterbewilligungsantrages fertig gestellt sein, damit zum "bankletzten" Arbeitstag die Leistungen wieder auf dem Konto gutgeschrieben werden können. Damit ausreichend Zeit bleibt den Antrag zu bearbeiten und ggf. noch Unterlagen nachzufordern, ist es von Vorteil wenn die Antragsunterlagen bis zum 15. des Monats abgegeben worden sind.
  • Kontoauszüge
    • Hier gilt es zu beachten, dass die Jobcenter die Vorlage der Kontoauszüge verlangen können
      • Achtung:
        • Unter Vorlage ist ausdrücklich nicht das Kopieren der Kontoauszüge zu verstehen, aus dem Wort "Vorlage" heraus kann das Jobcenter nur den Anspruch ableiten, dass die Kontoauszüge zur "Einsichtnahme" vorgelegt werden. Hierbei können bestimmte Ausgabenpositionen (Bezeichnung) geschwärzt werden, allerdings nicht der Betrag; Einnahmen und die Bezeichnung für diese Einnahmen dürfen nicht geschwärzt werden. Genauere Informationen können Sie auch hier nachlesen.
  • Weitere Unterlagen, die ggf. einzureichen sind:
    • Wenn es innerhalb der letzten 6 Monate einen Verdienst gegeben hat, dann sind die entsprechenden Lohn-und Gehaltsabrechnungen in Kopie einzureichen oder aber auch der Vordruck (Verdienstbescheinigung)
    • Wenn es zu Zuzüge in die Bedarfsgemeinschaft gegeben hat, insofern die nicht bereits bei Zuzug beim Jobcenter gemeldet worden sind, wäre sodann die Anlage WEP (Weitere Personen in der Bedarfsgemeinschaft) auszufüllen
    • Wenn es Veränderungen bei den Kosten der Unterkunft (KDU) gegeben hat, insofern diese nicht bereits dem Jobcenter mitgeteilt worden sind, sind diese Änderungen ebenfalls anzugeben.
    • Dem Grunde auch alle weiteren Änderungen (belegbar), insofern diese nicht bereits dem Jobcenter mitgeteilt worden sind.
      • Wichtig:
        • Insofern es im laufenden Bewilligungszeitraum Veränderungen gibt, sind diese dem Jobcenter direkt nach Entstehen mitzuteilen, hierzu kann auch der Vordruck "Veränderungsmitteilung" genutzt werden.

Wir empfehlen:

  • Bei allen Fragestellungen, bei denen sich keine Änderungen ergeben haben, diese Felder entweder mit dem Vermerk "keine Änderungen" zu versehen oder aber diese klar und deutlich durchzustreichen.
  • Kopieren Sie sich bitte den Weiterbewilligungsantrag sowie sämtliche Anlagen, die Sie beigefügt haben und vermerken auf diesen die Abgabe im Jobcenter, lassen Sie sich die Abgabe quittieren, insbesondere dann, wenn Sie die Antragsunterlagen nicht bei ihrem persönlichen Ansprechpartner abgeben.

 

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