• .

  • .

  • .

  • .

Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Zumutbarkeit

Zumutbarkeit 3 Jahre 11 Monate her #6

  • Jens
  • Jenss Avatar
  • OFFLINE
  • Administrator
  • Beiträge: 5
  • Karma: 0
Bei der Auflistung der Sanktionen in unserem Beitrag vom 16.03.2014 www.sozialesleben.de/index.php/2-verein/...nen-auf-rekordniveau hatten wir u.a. auch indirekt die Themenstellung "Zumutbarkeit von Arbeit" eingebracht. Über dieses Thema würden wir gerne mit Euch diskutieren.

Zur Übersicht hier noch mal der Wortlaut des § 10 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)

§ 10 Zumutbarkeit
(1) Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass
1. sie zu der bestimmten Arbeit körperlich, geistig oder seelisch nicht in der Lage ist,
2. die Ausübung der Arbeit die künftige Ausübung der bisherigen überwiegenden Arbeit wesentlich erschweren würde, weil die bisherige Tätigkeit besondere körperliche Anforderungen stellt,
3. die Ausübung der Arbeit die Erziehung ihres Kindes oder des Kindes ihrer Partnerin oder ihres Partners gefährden würde; die Erziehung eines Kindes, das das dritte Lebensjahr vollendet hat, ist in der Regel nicht gefährdet, soweit die Betreuung in einer Tageseinrichtung oder in Tagespflege im Sinne der Vorschriften des Achten Buches oder auf sonstige Weise sichergestellt ist; die zuständigen kommunalen Träger sollen darauf hinwirken, dass erwerbsfähigen Erziehenden vorrangig ein Platz zur Tagesbetreuung des Kindes angeboten wird,
4. die Ausübung der Arbeit mit der Pflege einer oder eines Angehörigen nicht vereinbar wäre und die Pflege nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann,
5. der Ausübung der Arbeit ein sonstiger wichtiger Grund entgegensteht.

(2) Eine Arbeit ist nicht allein deshalb unzumutbar, weil
1. sie nicht einer früheren beruflichen Tätigkeit entspricht, für die die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person ausgebildet ist oder die früher ausgeübt wurde,
2. sie im Hinblick auf die Ausbildung der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person als geringerwertig anzusehen ist,
3. der Beschäftigungsort vom Wohnort der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person weiter entfernt ist als ein früherer Beschäftigungs- oder Ausbildungsort,
4. die Arbeitsbedingungen ungünstiger sind als bei den bisherigen Beschäftigungen der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person,
5. sie mit der Beendigung einer Erwerbstätigkeit verbunden ist, es sei denn, es liegen begründete Anhaltspunkte vor, dass durch die bisherige Tätigkeit künftig die Hilfebedürftigkeit beendet werden kann.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten für die Teilnahme an Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit entsprechend.

Als Vergleich hierzu lohnt es sich, sich mal den § 140 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) anzuschauen.

Dem Grunde nach, fällt bei einem Vergleich schon auf, dass die Regelungen für die Leistungsberechtigen des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) anders, besser gesagt "verschärft" abgefasst worden sind, wie die Regelungen des Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III).

vuivb1v1 2 Jahre 2 Monate her #23

  • asgactlpgmcp
  • asgactlpgmcps Avatar
<a href=http://buyamoxicillinonline.ru/>amoxicillin</a>
Moderatoren: Jens, Nadja
Ladezeit der Seite: 0.407 Sekunden
f t g